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Apple zahlt erstmals Entschädigung wegen Aufzeichnung von Geodaten

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zeichen_065.jpgApple hat in Südkorea einem iPhone-User für die nicht erlaubte Sammlung von Standortdaten eine  Million Won oder umgerechnet etwa 675 Euro als Entschädigung überwiesen. Apple Korea bezahlte diese Summe an einen südkoreanischen Anwalt, der wegen der (unerlaubten) Datensammlung vor Gericht gezogen war. Die Kanzlei des Rechtsanwalts bestätigte inzwischen, dass die Zahlung im letzten Monat eingegangen sei. Der 36-jährige Anwalt ist der erste iPhone-User, den Apple wegen der nicht autorisierten Aufzeichnung von Bewegungsprofilen eine Entschädigung zahlte.

Jetzt steht die Kanzlei mit einer Sammelklage in den Startlöchern, wozu eigens eine Webseite eingerichtet wurde. Allerdings war diese Webseite in den vergangenen Tagen teilweise nicht erreichbar, weil der Ansturm auf die Website zu groß war. Wenn sich nun alle iPhone Besitzer in Südkorea zusammentun, wo das iPhone 3 Millionen-Mal verkauft wurde, dann könnte das für Apple teuer werden.