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Das Ipad als Babyfon

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Viele Eltern kennen das. Der letzte Abendhappen ist gerade verspeist und nun geht es für die kleinen Racker ins Bett. Genau der richtige Zeitpunkt, damit auch die Eltern einmal vom zugegeben etwas stressigen Alltag entspannen können. Die Realität: Kaum ist das Kind ins Bett gebracht, möchte es schon wieder von Mama umsorgt werden, wodurch gerade in den ersten Monaten ein Babyfon unabdinglich ist. Dank des Fortschritts in der Telekommunikation gibt es jetzt eine Babyfon-App für das Ipad, welche auf den zweiten Blick durchaus als lukrative Babyfon-Alternative erscheint.

LaLiLu-Klingelton? – Oh das ist mein Baby.

Nun, auf den zweiten Blick deshalb, weil ein iPad respektive Tablet als Babyfon-Ersatz wahrscheinlich erst einmal merkwürdig klingt. Viele verbinden mit einem Tablet eher den kommunikativen Vorteil. Doch genau dieser ist es, der das Tablet in Kombination mit einer Babyfon-App, zu einem echten Konkurrenten macht. Obwohl nahezu jeder heutzutage inzwischen ein Smartphone oder Tablet besitzt, ist es dennoch nicht selbstverständlich, dass man sich mit Apps, sprich Applications bzw. Zusatzanwendungen auskennt, geschweige denn weiß, diese zu nutzen und wie sie letzendlich funktionieren. Bei der bereits erwähnten Babyfon-App funktioniert das konkret wie folgt.

Ein Tablet als Babyfon? Wie funktioniert das denn nun genau?

Nun ja, zunächst bedarf es erst einmal einem iPad. Das lässt sich beispielsweise hier bestellen. Anschließend wählt man auf dem iPad den integrierten Apple-Store aus und lädt sich die entsprechende App, beispielsweise die „BabyPhone Deluxe“-App, direkt auf sein iPad herrunter. Nach der automatischen Installation kann es im Grunde schon losgehen. Das Prinzip ist so ausgelegt, dass das iPad in das Kinderzimmer gelegt wird, und bei einem bestimmten Lautstärkepegel ein zweites Tablet oder Smartphone anklingelt. Die Babyfon-App funktioniert unabhängig davon, ob man ein Festnetz oder Mobilfunknetz-Anschluss hat. Genau darin liegt auch der entscheidene Vorteil gegenüber einem handelsüblichen Babyfon. Denn dank des jeweiligen Funknetzes, vervielfacht sich die potentielle Reichweite von Kind und Eltern. Oder anders gesagt: Dadurch, dass das Funktionsprinzip über das Funktnetz läuft, kann man sich theoretisch beliebig weit vom Kinderzimmer entfernen. So ist etwa ein kurzer Abstecher zum Nachbarn ohne schlechtes Gewissen möglich. Dem gegenüber reicht die Nutzungsweite des bekannten Babyfons als solches lediglich ein paar Meter. In diesem Sinne: Auf eine hoffentlich erholsame Nacht.