Einträge: Beiträge | Kommentare

Geld verdienen mit der Preisgabe von Apple-Interna bringt nichts

Keine Kommentare

zeichen_089.jpgInterne Details über das iPhone 4 und das iPad auszuplaudern zieht harte Strafen nach sich. Das muss nun auch ein 39-Jähriger, der bei Apples Zulieferer Flextronics arbeitete erleben. Neben Gefängnis erwartet ihn ebenso eine Millionenstrafe. Dank seiner Informationen machten Spekulanten saftige Gewinne.

Der Mann, der die aktuellsten Entwicklungen des Konzerns gegen Bezahlung verraten haben soll, hat gestanden, das teilte US-Bundesstaatsanwalt Preet Bharara am Dienstag dieser Woche mit. Dem Angeklagten drohen nun bis zu 30 Jahre Gefängnis plus eine Geldstrafe von über 5 Millionen Dollar umgerechnet etwa (3,50 Millionen Euro). Das Verfahren läuft allerdings noch bis zum Jahr 2013.

Der Angeklagte arbeitete bei Apples Zulieferer Flextronics und hatte dadurch Kenntnisse zu Neuentwicklungen. Seine Informationen soll er an etwa 10 verbrecherische Börsenspekulanten weiter veräußert haben. Außenstehende wussten daher schon Monate vor dem Release, dass das iPhone 4 eine 2. Kamera für Video-Telefonate besitzt und Apple ferner eine Art Lesegerät (damaliger Codename K48) entwickelt – das spätere iPad. Das Einzige, was er nicht korrekt überliefern konnte waren die Release-Termine.

Durch die Weitergabe der vertraulichen Infos an Hedgefonds leistete er diesen Beistand zu verbotenem Insider-Handel: Die Fonds konnten mit Hilfe seiner Informationen Tendenzen des Marktes besser als andere Aktionäre vorhersagen. Der Angeklagte organisierte sich mit anderen in einer „Expert Network“-Firma namens Global Research LLC.

Er soll mindestens 45.000 US-Dollar für die Weitergabe von Informationen erhalten haben.