Information zur Gratis-iPhone-App Viber

Viber.pngDa die App Viber derzeit in aller Munde ist, nachfolgend noch ein paar Informationen zu der Applikation:

iPhone-Nutzer können schon seit einiger Zeit umsonst Kurznachrichten schreiben und miteinander telefonieren.

Jetzt steht die Gratis-App aber auch allen Android-Usern zur Verfügung, nachdem die Beta-Version von 50.000 Nutzern getestet worden ist.

Im Vergleich zur iPhone-App bietet die Android-Anwendung noch einige zusätzliche Features:

Es gibt einen Vollbild-Modus, wenn ein Anruf eingeht,
Textnachrichten werden in Pop-up-Fenstern angezeigt,
Viber in den Voreinstellungen als Haupt-Tool für Anrufe festgelegt werden.

Ein wichtiger Hinweis noch zur Installation der Viber Android App:

Nutzer, die die Applikation in der Beta-Version schon testen konnten, müssen, damit es keine Probleme gibt diese wieder deinstallieren und dann die Markt-Version neu installieren.

Telefonanrufe und Kurznachrichten sind bei den Applikationen ausschließlich zu anderen Viber-Smartphones möglich. Das bedeutet, es ist zweckmäßig, möglichst viele der eigenen Kontakte zu Viber einzuladen um mit ihnen kostenfrei telefonieren und SMS schreiben zu können.

Damit man Viber nutzen kann muss wie folgt vorgehen:

  • App herunterladen (im App Store für das iPhone),
  • danach den Zugriff auf sein Adressbuch gestatten,
  • sich mit der eigenen Mobilfunknummer bei Viber Media Inc. anmelden.

Beim Gratis-Telefonieren mit Viber, sollte man jedoch auch bedenken, dass die Telefonverbindungen über das mobile Internet zustande kommen, das heißt: Internet-Kosten entstehen in jedem Fall.

Wenn man über Viber telefonieren will, sollte man eine WLAN-Verbindung nutzen, denn sonst könnte es aufgrund der großen Datenmengen, die bei einem Telefongespräch übertragen werden, zu bösen Überraschungen bei der Mobilfunkrechnung kommen.  Allerdings ist es heute in den meisten Fällen so, dass bei einer Vielzahl der Smartphone-Tarife ein hinreichend großes Datenvolumen in der monatlichen Grundgebühr inkludiert ist.

Beim SMS-Schreiben ist das weniger ein Problem, da Kurznachrichten von der Datenmenge her sehr viel kleiner sind. So können auch diejenigen, die viele SMS schreiben außerhalb von jedem WLAN den Service von Viber unbeschwert nutzen.

Nicht unerwähnt lassen sollte man, dass in der Vergangenheit einige kritische Stimmen hinsichtlich des Datenschutzes laut wurden, da eine Kopie der im Adressbuch gespeicherten Kontakte (Rufnummern und Namen) auf dem Server von Viber gespeichert wird. Wie es in der Viber-Nutzungsbestimmung jedoch heißt, „seien diese sehr sicher“. Und sobald Viber deaktiviert werde, würden auch die persönlichen Informationen wieder gelöscht.

Nachgefragt bei Viber erhielten wir bereits im März folgende Informationen:

„Wir haben von den Vorwürfen … bereits gehört. …, dass wir Informationen über die Nutzer sammeln. Punkt 1, es ist wichtig zu wissen, dass wir nur Namen und Telefonnummern sammeln, nichts anderes. Das machen wir nicht, weil wir neugierig auf den Inhalt sind, sondern aus funktionellen Gründen und für uns, um den Nutzern den Service anzubieten, den wir als Unternehmen versprechen. Ohne diese Informationen funktioniert Viber nicht. Es ist auch nichts anderes als bei anderen sozialen Netzwerk-Anbietern …“.

Mittlerweile dürfte sich die Skepsis auch ein wenig gelegt haben, denn, laut Angaben des Unternehmens spricht man von 12 Millionen aktiven Usern. Alles in allem hätten sich in den vergangenen 30 Tagen 20 Millionen Smartphone-Eigner registrieren lassen.

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