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iPhone 4-Geräte führen zu bundesweiten Durchsuchungen

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zeichen_034.jpgSchon am Montag dieser Woche fand bundesweit eine Razzia statt, bei der Ermittler gegen mehrere Firmen vorgegangen sind. Der Verdacht: Millionenschwere Umsatzsteuerhinterziehung beim Handel mit iPhone-Geräten. 147 Geschäftsräume und Wohnungen von Beschuldigten wurden hierbei durchsucht, so die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main.

Die Ermittlungen richten sich gegen Verantwortliche von 13 Gesellschaften und Unternehmen. Nach derzeitigem Stand geht man von einem Schaden von mindestens 13 Millionen Euro aus.

Die Beschuldigten sollen monatlich Mobiltelefone und hier vor allem iPhone 4-Geräte im Wert von mehreren Millionen Euro im Ausland eingekauft haben, wobei sie in Deutschland dann dafür keine Umsatzsteuer abführten. Über eine Kette unterschiedlicher Unternehmen sollen die Handys dann zum Schluss wieder ins Ausland veräußert worden sein. Die letzte Gesellschaft ließ sich dann vom Finanzamt die(nie gezahlte) Umsatzsteuer vergüten.

Bei den Unternehmen handelte es sich in der Hauptsache um Briefkastenfirmen und nicht um bekannte Firmen, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Gegen 4 der Beschuldigten wurde bereits Haftbefehl erlassen. An der bundesweiten Durchsuchung waren über 300 Polizisten und Steuerfahnder sowie das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundespolizei beteiligt.