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iPhone demnächst mit eingebauter SIM

2 Kommentare

Apple hat in Kooperation mit dem niederländischen Unternehmen Gemalto eine spezielle SIM entwickelt, die direkt in zukünftige iPhones verbaut wird, so GigaOm unter Berufung auf Insider bei europäischen Mobilfunkern. Demnach wird Apple sein Smartphone mit Hardware-SIM via Web und Stores direkt an Kunden verkaufen, die sich bei Apple für einen Netzbetreiber entscheiden.

Nachdem für Netzbetreiber wie T-Mobile oder Orange Östereich gerade erst die iPhone-Exklusivität ausgelaufen ist, könnten sie also bei zukünftigen iPhone-Geräten vollständig aus dem Verkauf gedrängt werden. Gerade für Kunden in Europa wären iPhones mit integrierter SIM aber sehr interessant, falls sie damit leichter als bisher je nach Bedarf den Netzbetreiber wechseln können. Das Konzept des SIM-Lock könnte damit überholt sein.

Bei der speziellen SIM soll es sich um einen Embedded-Chip mit 2 Speicherbereichen handeln. Gemalto stellt demnach in einem ROM-Teil Daten rund um IT und Netzwerksicherheit bereit. Hinzu kommt ein Flash-Speicher für alle betreiberspezifischen Informationen, die einfach über eine lokale Verbindung aufgespielt werden. Das verspricht Kunden die Möglichkeit, sich beim Kauf für einen Anbieter zu entscheiden.

Apple könnte die Smartphones direkt in seinen Stores oder vor dem Versand von Onlineshop-Ware entsprechend aktivieren. Außerdem ist denkbar, dass für Kunden ein einfacher Wechsel zwischen Netzbetreibern ganz ohne SIM-Kartentausch möglich wird. Wie ein Branchenkenner gegenüber pressetext bestätigt, könnte das als Roaming-Lösung gerade in Europa sehr attraktiv sein.

Obschon offiziell keine Zahlen genannt werden, haben in den letzten Jahren iPhone-Exklusivanbieter mit entsprechenden Verträgen viel Geld in Apples Kassen gespült. Gerade in diesen Fällen käme es einer Kampfansage gleich, wenn Apple sie aus dem Verkaufsgeschäft drängt und dabei womöglich auch bisherige Tarifmodelle untergräbt. Theoretisch könnten die Betreiber damit reagieren, iPhones aus ihren Netzen auszusperren.

Weder T-Mobile Deutschland noch Orange Austria wollte auf Nachfrage von pressetext kommentieren, inwieweit sie tatsächlich eine Bedrohung orten. Beide Mobilfunker verweisen darauf, dass es sich bei der Hardware-SIM um ein bisher unverbürgtes Gerücht handelt und keine Einzelheiten zu Apples genauen Plänen bekannt sind.

  1. Also ich hoffe mal, dass Apple das jetzt zu schnell durchsetzen wird mit den eingebauen Sim Karten. Dann kann man nämlich im ausland keine prepaid sim karte einlegen. Ich habe mir jetzt 2x eine bei http://www.simlystore.com bestellt (einmal für die usa und einmal für spanien). Das klappt echt gut und ist extrem günstig, zumindest im Vergleich mit den Roaming Gebühren.

    mfg ingo

  2. etftrader says:

    Hallo Reisefreunde,
    nutze seit 1 Jahr eine Italien Prepaid SIM mit Daten- und Telefoniefunktion.
    Habe Sie mir von Prepaid-Global bestellt und versandkostenfrei zusenden lassen.

    Wurde von Connnect und Computerbild empfohlen:
    http://www.prepaid-global.de/italien-prepaid/italien-prepaid-daten-sim-karte.html

    Hat sehr gut funktioniert – schicke so per Laptop meine Bilder durch die Welt und bin immer informiert. Möchte auch unterwegs nicht auf einen guten aber günstigen Internetzugang verzichten. Leider nutze ich ihn viel zu oft aus beruflichen Gründen…

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