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iTunes nutzen oder besser nach einer Alternative suchen?

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Ohne iTunes kommen Apple-User nicht weit; zumindest wenn es nach dem Hersteller geht. Der freie Markt bietet jedoch Alternativen, die teils weniger rechenlastig und weniger strikt sind, wenn es um das Verschieben von Dateien geht.

Was gegen iTunes spricht

Die Auswahl des Handytarifs ist für iPhone-User noch ein Kinderspiel; weiter geht es jedoch mit der passenden Computer-Software. Ironischerweise ging erst dieser Tage das Gerücht herum, dass Apple einen iTunes-Store für Android plant. Dabei steht nicht einmal die Apple-Gemeinde einheitlich hinter der Software. Als Hauptkritikpunkt wird die Performance genannt, denn gerade auf Windows-Rechnern kommt es häufig zu Abstürzen, und auch die Geschwindigkeit lässt zu wünschen übrig. Auflerdem stören sich viele User an den strikten Vorgaben: Durch die 1:1-Synchronisierung zwischen Computer und Apple-Gerät können Dateien nicht spontan von fremden Rechnern kopiert werden.

Was für iTunes spricht

iTunes punktet zunächst durch das Design. Die gesamte Menüführung entspricht den hohen Apple-Standards und fügt sich nahtlos in das Mikrosystem ein. Darüber hinaus ist die Auswahl im Store kaum zu übertreffen: In Bezug auf Filme, Serien oder Musik gehört iTunes stets zu den schnellsten Anbietern, viele Dateien erscheinen sogar exklusiv nur bei iTunes (und künftig vielleicht auch bei Apple TV. Wer sich mit Apples Spielregeln anfreunden kann und einen Mac besitzt, der kann mit iTunes durchaus glücklich werden.

Die bekanntesten Alternativen

  • Die einfachste alternative Software ist Syncios. Die Benutzeroberfläche wird bewusst so knapp wie möglich gehalten, im Mittelpunkt steht die Verwaltung der Dateien. Als Beigabe gibt es Konverter und Ringtone-Maker. Für Freunde der Einfachheit, die die meisten Features von iTunes gar nicht benötigen, ist das eine willkommene Abwechslung.
  • MediaMonkey geht den umgekehrten Weg: Der grofle Funktionsumfang macht iTunes Konkurrenz, dank Tabbing-Option fühlt sich die Software wie ein Browser an. Features wie Webradio oder Burn-to-CD-Option runden das Paket ab.
  • Der CopyTrans Manager ist die vielleicht bekannteste iTunes-Alternative. Hier ist ebenfalls Einfachheit das oberste Gebot, es ist kaum möglich, die wenigen Optionen nicht zu verstehen. Wiedergabelisten können dennoch erstellt werden; an Ordnung mangelt es also nicht.
  • Songbird ist die schönere Variante von MediaMonkey. Die Struktur erinnert an iTunes in früheren Versionen, das Programm lässt sich individuell einstellen, auch auf eine eigene Mediathek muss niemand verzichten.

Probieren geht über Studieren

Apple-Besitzer haben also die freie Wahl. Alle genannten Programme sind kostenlos und können deswegen einfach ausprobiert werden; bei MediaMonkey kann man per Upgrade weitere Funktionen freischalten. Dann stellt sich jedoch die Frage, ob iTunes nicht doch die bessere Wahl ist, da es dort auch noch Streaming-Events wie das iTunes-Festival in HD-Qualität zu sehen gibt.